10. Juli 2019

Das BSFH-Güte­sie­gel – Wir sind aus­ge­zeich­net

Im Bereich des Baus von Frei­zeit­an­la­gen und Spiel­plät­zen wächst die Anzahl der Anbie­ter auf dem Markt ste­tig. Für die Ori­en­tie­rung und das Ver­trau­en der Auf­trag­ge­ber ist es daher wich­tig, dass Nor­men ein­ge­hal­ten und Qua­li­tät bewahrt wird. Die Sicher­heit für Kin­der soll und muss fort­wäh­rend gewähr­leis­tet sein. Zu die­sem Zweck ver­gibt der Bun­des­ver­band für Spiel­platz­ge­rä­te- und Frei­zeit­an­la­gen-Her­stel­ler e.V. (BSFH) nun ein Güte­sie­gel, wel­ches für gesi­cher­te Trans­pa­renz und Qua­li­tät steht. Grund­la­ge sind drei Kate­go­ri­en: Qua­li­täts­si­che­rung, Kom­pe­tenz, Nach­hal­tig­keit. In jeder Kate­go­rie wer­den ver­schie­de­ne Punk­te bewer­tet, so bspw. Pro­duk­ti­ons­stand­ort, Fer­ti­gungs­tie­fe, Zer­ti­fi­zie­rung, sozia­les Enga­ge­ment u.v.m.

Die Ber­li­ner Seil­fa­brik wur­de nun mit die­ser Aner­ken­nung aus­ge­zeich­net. Zwei Aspek­te sind den Ber­li­nern beson­ders wich­tig: Zum einen ein viel­sei­ti­ges und attrak­ti­ves Bewe­gungs­an­ge­bot zu schaf­fen, um ein mög­lichst gesun­des Her­an­wach­sen von Kin­dern auf kör­per­li­cher und geis­ti­ger Ebe­ne zu unter­stüt­zen und zum ande­ren die Pflicht gegen­über den kom­men­den Genera­tio­nen, nach­hal­tig und lang­le­big zu pla­nen und zu pro­du­zie­ren.

Als Familienbetrieb in der zweiten Generation wird in der Seilfabrik auf ein gutes Miteinander geachtet und als Team gearbeitet. Entscheidungen werden aufgrund flacher Hierarchiestrukturen nicht verzögert, aber trotzdem mit Bedacht und Verantwortung getroffen. Arbeitsnormen werden geachtet und eingehalten.

Von den zahlreichen Kriterien, die mit dem Siegel einhergehen, erfüllt die Firma über 90%. So ist zum Beispiel die Zertifizierung nach ISO 9001 schon seit längerem ein wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagements. Strukturen und Leistungen werden bewusst organisiert und stetig verbessert. Zusätzlich sind die Berliner ISO 14001 zertifiziert, ein Großteil der verwendeten Rohstoffe besteht aus Recycling-Material, umweltschonendes Verhalten wird in die Produktionsprozesse implementiert.

Ein weiterer wichtiger Punkt zum Erfüllen der Mindestanforderungen für den Erhalt des Gütesiegels ist das fachspezifische Knowhow. Das hauseigene Team aus Designern, Architekten und Technikern sorgt nicht nur dafür, dass individuelle Kundenwünsche realisiert werden können, sondern auch, dass die Entwürfe und Projekte sicher, belastbar und langlebig sind. Alle Standard-Geräte der Berliner Seilfabrik sind TÜV-zertifiziert, zudem befinden sich zahlreiche registrierte Spielplatzprüfer gemäß DIN79161 im Haus. Im Bereich der Montage von Spielplätzen wird mit langjährigen, erfahrenen Partnern gearbeitet.

Ebenso ausschlaggebend für die Auszeichnung ist der Bereich der gesellschaftlichen Aktivitäten. Das Sponsern von lokalen Sportvereinen gehört genauso dazu wie die Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeauftragten des Bezirks, um bspw. Spielraum für Geflüchtetenunterkünfte zu schaffen oder geflüchtete Menschen in Arbeit zu bringen.

Die Berliner Seilfabrik ist stolz darauf Ende 2018 zusammen mit den Firmen Schmitt + Sohn Aufzüge GmbH, Theodor Bergmann Sanitäranlagen GmbH & Co, C. Witzmann Malerei und der bito AG als Wir5 für das soziale Engagement im Bereich Integration mit dem ersten Platz des Andreas-Höhne-Preises ausgezeichnet worden zu sein.

Als Ausbildungsbetrieb fördern die Berliner nicht nur den Nachwuchs, sondern auch Quereinsteiger. Regelmäßig stattfindende Praktika geben Schülern und Berufsinteressierten die Möglichkeit, einen Einblick zu bekommen.

Es werden diverse Fachtagungen von den Berlinern gefördert. In nationalen und internationalen Normausschüssen wird mitgearbeitet, damit Qualität und Sicherheit für Kinder auf Spielplätzen gewährleistet und zeitgemäß weiterentwickelt werden kann.

„Das Siegel zeigt: Die Berliner Seilfabrik steht für Kompetenz, Nachhaltigkeit und Qualität“, so Jörg Prechter, Produktionsleiter und Qualitätsmanager der Berliner, „wir sind stolz darauf und freuen uns über die Auszeichnung!“